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Soziale Inklusion trifft wirtschaftliche Perspektive: Unser NO LIMITS! INNOVATION HUB
Hoch konzentriert und mit großem Fingerspitzengefühl überträgt Nele ihr selbst entwickeltes Design auf ihre Jeans. Nele ist 17 und die erste Stipendiatin des NO LIMITS! Innovation Hub, unserem kooperativen Bildungsprojekt, das wir zusammen mit der Giesecke+Devrient Stiftung und dem UnternehmerTUM MakerSpace GmbH in die Umsetzung gebracht haben.
Die erste Projektphase startete im Rahmen von NO LIMITS! NUTZE DEINE CHANCEN, dem zweiten Modul unseres Bildungsprogramms NO LIMITS! Der ausgesprochene innovative Charakter des Projekts besteht in der Kombination aus sozialer und technischer Förderung in einer Umgebung, die sonst vor allem Studierenden vorbehalten ist. Die Möglichkeiten des MakerSpace fördert bei den jugendlichen Teilnehmenden, Münchner Mittelschüler*innen im Alter von 13 bis 16 Jahren, die Neugier, Neues auszuprobieren und den Mut, eigene Designs und Themen von der Theorie in die Praxis mithilfe der technischen Ausstattung umzusetzen. Das Gefühl, ein eigens entworfenes T-Shirt oder den selbstdesignten Schlüsselanhänger aus dem 3D-Drucker in der Hand zu halten, motiviert die Jugendlichen, sich auf das Abenteuer Technik mit Begeisterung einzulassen und eine berufliche Zukunft im MINT-Bereich in Erwägung zu ziehen.
Aktuell läuft der NO LIMITS! Innovation Hub in der zweiten Phase mit den Teilnehmenden des ersten Moduls NO LIMITS! ENTDECKE DEINE CHANCEN sehr erfolgreich. Die Jugendlichen, die zu ihren wöchentlichen Workshops im MakerSpace zusammenkommen, schätzen besonders die praktische Lernatmosphäre und den gemeinschaftlichen Umgang des dortigen Teams, das ihnen auf Augenhöhe und mit viel Engagement begegnet.
Nele ist regelmäßiger Gast im MakerSpace, um ihr ausgesprochenes Talent für textiles Design und Gestalten weiterzuentwickeln. Dank ihres Stipendiums kann sie nun die Hightech-Werkstatt nutzen und sich durch die Teilnahme an zwei Maschinenkursen fortbilden. Der NO LIMITS! Innovation Hub setzt neue Maßstäbe in der Bildungsförderung und zeigt, wie soziale Inklusion und wirtschaftliche Perspektive Hand in Hand gehen können. Und natürlich sind wir alle sehr gespannt, was Nele und andere zukünftigen Stipendiat*innen gestalten werden.